Endlich ging es mal wieder – dem Urlaub sein Dank – im Winter auf meinen Hausberg. Den Lusen im Nationalpark Bayerischer Wald habe ich ja schon viele Male erklommen. Aber jetzt eben schon seit längerer Zeit nicht. Und schon gar nicht mehr im Winter. 

Und so habe ich mich aufgemacht – früh morgens, was sich letztlich als weise Entscheidung herausstellen sollte. Über den – trotz der doch üppigen Schneelage – recht gut begehbaren Sommerweg ging es zunächst hinauf zur Glasarche, die noch ein klein wenig, aber erkennbar, unter der weißen Pracht hervorspitzte.

Weiter ging es dann durch die traumhafte Winterlandschaft vom Waldhäuser bis zur Himmelsleiter. Diese ist auch im Sommer schon immer eine Herausforderung. Jetzt im Winter aber – bei vorhandener und entsprechender Schneelage – gar noch umso mehr. Die Himmelsleiter eröffnet aber dann auch immer schon wunderbare Ausblicke auf die weiten der Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald. Wobei – an diesem speziellen Tag habe ich mir eigentlich keine so großen Hoffnungen auf einen grandiosen Ausblick vom Lusen gemacht. 

Denn das Wetter war irgendwie seltsam. Das einzig Beständige an diesem Tag war der Wechsel – und so erlebte ich von Schneefall, kurzer Sonnenabschnitten bis hin zu (meistens) ganz eigenartigen Wolkenformationen viele Wetterlagen. An dieser Stelle sei gesagt, dass ich eh nicht so der typische “Schönwetter-Wanderer” bin, und ich solch mystisch anmutende Wetterszenarien gerne mag. Besonders im Bayerischen Wald ist das was ganz Wunderbares. 

Die Berge haben eine besondere Kraft

Aber – an diesem Tage sollte mich der Lusen im Nationalpark Bayerischer Wald auch mal wieder überraschen. Ich sollte mich getäuscht haben, denn der Ausblick war grandios. Zwar seltsame Wolkenformationen – aber ein traumhafter Ausblick auf die Alpenkette. Die Berge wirkten fast zum Greifen nah. Und dieser Ausblick hat nicht nur mir ein leises “Wow” entlockt. 

Und ich wusste wieder, warum ich so gerne diese Berge im Bayerischen Wald, und insbesondere den Lusen, aufsuche. Sie haben einfach eine Kraft, eine Macht für mich, die schwer zu Greifen ist. Sie ist einfach da. Und gibt mir wiederum dann dies auch wieder, und zwar bei jeder einzelnen Tour: Kraft. Einen einen freieren Kopf. Und ein dankbares Gefühl, dies gerade in diesem Augenblick genauso erleben zu können und dürfen.

In diesem Sinne – ich darf euch allen an dieser Stelle noch ein gutes, zufriedenes, erfolgreiches, sicheres, vor allen Dingen aber gesundes neues Jahr 2018 wünschen! Passt auf euch auf. Und ich hoffe, ich schaffe es, dass 2018 hier wieder etwas mehr geschrieben wird. 

Dane

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