Über den Song “Die ganz große Kunst” von Werner Schmidbauer habe ich ja schon des öfteren in meinem Blog geschrieben. Der Song ist ursprünglich entstanden für das SÜDEN-Programm, das Werner und Martin zusammen mit dem italienischen Cantautore Pippo Pollina auf die Beine und die Bühnen gestellt haben.

Der Song setzt sich auseinander mit der Flüchtlingsproblematik, und ist vor ca. 4 Jahre alt. Damals gab es ab und an Schlagzeilen über Flüchtlinge, die auf der Odyssee von Afrika kommend, in Lampedusa angespült wurden. Wenn sie es denn bis dahin geschafft haben, und nicht vorher mit den Booten gekentert sind, und die Flucht aus ihrem “Dahoam” nicht überlebt haben.

Leider ist diese Problematik auch am heutigen Tag aktueller denn je, denn wir werden tagtäglich damit konfrontiert. Und viele Versäumnisse verschiedenster Art haben dazu geführt, dass es zu dieser immensen Problematik überhaupt geworden ist. Wollte man es nicht vorhersehen? Konnte man es nicht? Wie auch immer, es ist müßig, Schuldige zu suchen im Nachhinein. Wir müssen uns diesem Thema stellen, und versuchen, das bestmögliche für uns alle daraus zu holen. Wobei das “uns” hier ganz ausdrücklich die Menschen einschließt, die eben aus ihrem dahoam flüchten müssen, und die bei uns auf besseres Leben hoffen.

Beim letzten Konzert mit Werner und Martin, das ich erleben durfte, hat es Werner sehr treffend formuliert. “Lasst es uns nicht als Bedrohung sehen, sondern als Chance!”  Denn, auch davon bin ich überzeugt, damit umzugehen, wird nicht nur die große Herausforderung unserer Zeit, es wird “Die ganz große Kunst”!

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