WoidG'sichter

Ausgabe 02

 

Porträts besonderer Menschen

WoidG'sichter

 

Porträts besonderer Menschen
3 Geschichten rund um die Menschen
Ausgabe 02
Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald

Heute gibt es an dieser Stelle mal wieder einen kleinen Einblick bzw. einen ganz kleinen Auszug aus meiner beruflichen Tätigkeit. Dort haben war wir vor ein paar Monaten mehr oder weniger spontan ein sehr spannendes Projekt gestartet. Es hat sich an diesem Beispiel auch mal wieder gezeigt, dass die spontanen Ideen und Einfälle manchmal (vielleicht meistens sogar) die besten sind. Und das es sich durchaus lohnt, gegen so manche Widerstände und kritische Töne diese dann auch einfach durchzuziehen.

Die Rede ist in dem Fall von dem neuen Magazin der Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald, den “WoidG’sichtern”. Online gibt es diese Porträts ja schon einige Zeit zu lesen. Und jetzt eben mittlerweile auch in der zweiten Ausgabe als “gutes, altes, klassisches” Printmedium. In diesem Heft gibt es immer drei Geschichten besonderer Menschen zu lesen. Menschen, die durch eine besondere Lebensgeschichte, durch ein besonders Hobby oder durch aussergewöhnliche Charaktereigenschaften beeindrucken.

Aber alle haben eines gemeinsam: Die Verbundenheit zur Region. Weil sie hier her kommen, hier her gezogen sind oder einfach eine eigene Beziehung dazu haben. Und die dies auch gerne berichten.

WoidG’sichter – Jedes Gsicht hod a Gschicht

Jetzt in der zweiten Ausgabe gibt es die Gesichten von Dietmar “Stan” Dengler zu lesen. Er ist Wirt des legendären Gasthaus “Gistl” in Frauenau, einer der, wenn nicht vielleicht gar DER kulturelle Melting-Pot der Region. Er erzählt über seinen Werdegang hin zum Kultwirt, seine besondere Beziehung zur Region und seinem Hang zur Philosophie, über die er sagt: “Die Philosophie ist nichts Abgehobenes. Die gibt es auch hier im Wirtshaus.”

Silvia Süß wurde der Bayerische Wald förmlich schon in die Wiege gelegt, denn: “Silvia heißt Waldmädchen.” Sie bringt in “ihrem” Museum, dem Museumsschlösschen Theresienthal bei Zwiesel den Gästen den Rohstoff Glas und die lange Tradition dazu in der Region näher. Das nicht nur irgendwie – sondern mit einer Leidenschaft und Hingabe, die wohl weithin ihresgleichen sucht. “Jede Vase, jeder Pokal, jedes Glas und jedes Service erzählt seine eigene Geschichte” erzählt Silvia Süss in dem Porträt.

Wenn man sich Werner Blöchinger aus Altschönau betrachtet, würde man hinter diesem Mann wohl einiges erwarten. Aber wohl nicht auf den ersten Blick, dass es sich hierbei um einen Menschen handelt, der mit einer wunderbaren Filigranität wahre Kunstwerke aus Holz schafft. Man kann ihn ohne Übertreibung als Künstler bezeichnen. Auch wenn er das ganz anders sieht, und mit einer waidlerischen Bescheidenheit sagt: “Naa, a Künstler bin i wiagle ned.” Aber seine Kreationen sind beeindruckend, genauso wie seine tiefe Verbundenheit zur Region. Wenn er von seinen Arbeiten und seiner Familie erzählt, dann strahlen seine Augen – und man merkt schnell, welch offener, ehrlicher und bodenständiger Charakter sich hier verbirgt, mit dem man sich bei der ein oder anderen Halben Bier wunderbar über “Gott und die Welt” unterhalten kann.

In jedem Fall sind alle drei Geschichten in der neuen Ausgabe der WoidG’sichter wieder sehr lesenswert, und ich freue mich, auch hierzu wieder meinen Teil dazu beigetragen zu haben. Und dabei noch wunderbare Menschen wie den Werner Blöchinger kennen gelernt zu haben.

Video

Im Rahmen der Online-Gesichten entstehen auch immer kleine Videos zu den Porträts. Hier beispielsweise das Video aus dem Porträt von Dietmar Stan Dengler.

WoidGsichter
Ausgabe 02
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