Heute ist es genau ein Jahr her, dass du gegangen bist. Und ich habe viel und lang überlegt, was und wie man dazu schreiben mag.
Aber ich glaube, dass es dieses Lied vom wunderbaren Reinhard Mey sehr, sehr gut trifft. Außer, dass er singt von “So vielen Sommern”. 
Es waren viel zu wenig. 
Du fehlst.

Asante, Mama.

So viele Sommer mit dir verbracht,
mit dir geliebt und geweint und gelacht.
Lass uns den Sommertag glücklich erleben,
wie viele Sommer mag es noch geben?

Alle guten Dinge müssen enden,
lass uns verschenken, lass uns verschwenden.
Die Hand, die verschenkt, leert und füllt sich zugleich,
nur was wir verschenken macht uns wirklich reich.
Lass uns Glück verstreuen mit vollen Händen.
Alle guten Dinge müssen enden.

So viele Sommer mit dir verbracht,
mit dir geliebt und geweint und gelacht.
Lass uns den Sommertag glücklich erleben,
wie viele Sommer mag es noch geben?

Die Tränen, der Kummer, die Niederlagen,
schlaflose Nächte, Fragen und Klagen.
Die Zweifel, die Ängste, die Sorgen und Müh’n,
Blütenträume, die nicht verblüh’n.
Gemeinsam durchstanden, gemeinsam getragen,
die Tränen, der Kummer, die Niederlagen.

So viele Sommer mit dir verbracht,
mit dir geliebt und geweint und gelacht.
Lass uns den Sommertag glücklich erleben,
wie viele Sommer mag es noch geben?

Die Liebe überstrahlt alles im Leben,
alle Gestirne verblassen daneben.
Die einzige Botschaft, der einzige Sinn,
die einzige Zuflucht liegt doch darin,
einander Trost und Wärme zu geben.
Die Liebe überstrahlt alles im Leben.

So viele Sommer mit dir verbracht,
mit dir geliebt und geweint und gelacht.
Lass uns den Sommertag heut glücklich erleben,
wie viele Sommer mag es noch geben?

Bewahr’ das Licht aus diesem Sommertag,
für den Wintertag, der getrost kommen mag.

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