Auf SUONO folgt morgenland – Martin Kälberer bedient sich dabei seinem großen, musikalischen Malkasten und zaubert (mal wieder) ein faszinierende Klangwelt. Und stellt außerdem unter Beweis, dass es für das Ausdrücken einer Botschaft nicht zwingend große Worte braucht. 

Da die Veröffentlichung von “morgenland” ja verhältnismäßig kurz nach SUONO erfolgte, war ich als geneigter Genießer der Musik von Martin Kälberer doch recht gespannt, was und wie er hier auf CD gepresst hat. Und der Titel, “morgenland”, hat die Neugier natürlich noch mehr angestachelt. 

Hat Martin bei SUONO noch strikt unterteilt in eine reine Piano-CD und eine “Metall-Platte” (also ein CD eingespielt mit all seinen wie auch immer gearteten Metall-Instrumenten), ist auf morgenland wieder eine bunte Mischung der Klangwelt von Martin Kälberer zu hören. Und hier kommt dann der Vorteil ins Spiel, dass die Veröffentlichung von SUONO noch nicht so weit zurückliegt: Denn morgenland wirkt wie die notwendige und äußerst gelungene Fortsetzung davon. 

Nach dem jetzt doch vielfachen Hören und sich Sich-Auseinandersetzen mit morgenland gibt es für mich kein anderes Fazit, als dass diese CD die notwendige Fortsetzung von SUONO ist. 

Die insgesamt 5 Lieder auf “morgenland” mussten wohl einfach aus Martin raus. Und es ist ihm gelungen, mit dieser Veröffentlichung ein ausdrucksstarkes und intensives Werk zu schaffen. 

Und eben auch ist ihm der Beweis gelungen, dass Tiefgang und große Botschaften nicht immer großer Worte bedürfen.

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