Momente sammeln auf dem Rachel

Traumhafte Ausblicke

Der Rachel im Bayerischen Wald

Wunderbare Momente und Ausblicke gesammelt

Unterwegs auf den höchsten Berg im Nationalpark Bayerischer Wald – an einem traumhaften Herbsttag 

Er ist der höchste Berg im Nationalpark Bayerischer Wald – und ja: er kann auch ziemlich fordernd sein. Der Berg Rachel mit seinen 1.453m Höhe. Aber so zwei bis drei mal pro Jahr muss er dann schon auch sein. Und gerade im Herbst derzeit, wenn sich die eher flacheren Gefilde in einem richtigen Nebelmeer befinden, sind die die höher gelegenen Stellen des Bayerischen Waldes ein absolut lohnenswertes Ziel. So wie zum Beispiel das wunderbare Bergdorf Waldhäuser, natürlich auch der Lusen (mein Hausberg) oder eben auch der Rachel. 

Und so habe ich mich aufgemacht Richtung des Gipfels – startend vom Parkplatz Gfäll, der sich noch im Nebel befand. Ich ging Richtung Klingenbrunner Rachelsteig und dann immer ganz schön ansteigend durch die einmalige Waldwildnis des Nationalpark Bayerischer Wald

Rachelkapelle und Rachelsee

Angekommen auf Höhe des Waldschmidthauses, das zwar jetzt grundsätzlich wieder geöffnet hat, aber an diesem Tag im November dann eben leider nicht, befand ich mich schon inmitten Sonnenschein und es ergab sich schon ein toller Ausblick auf den Bayerwald im Nebelkleid. Die letzten Meter dann weiter zum Gipfel, und die Ausblicke wurden immer schöner und weiter. Nach der obligatorischen “Gipfehoiwe” ging es dann über Rachelkapelle und Rachelsee wieder zurück zum Ausgangspunkt. Die untergehende Sonne tauchte dann gerade gegen Ende meiner Tour dann die Landschaft und den Wald in ein wunderbares und goldenes Gewand. Es haben sich dadurch auch an Stellen ganz wunderbare Impressionen und Momente ergeben, an denen man es eigentlich nicht erwartet hätte. Aber der Wald, die Wildnis und die Sonne waren an diesen Tag die Zutaten für traumhafte An- und Ausblicke. 

Nach ca. 4 Stunden Gehzeit (ohne der Gipfelpause) war ich dann wieder zurück am Ausgangspunkt – und nach ein paar netten Worten mit anderen Wanderern ging es wieder zurück nach Hause. Bei der Heimfahrt wurde es mir dann wieder klar: Es gibt nichts Schöneres als wunderbare Momente zu sammeln. Das ist das einzige, das sich lohnt.