Mystik und Stille.

Durch die Waldwildnis im Nationalpark Bayerischer Wald

Mystik und Stille. Waldwildnis im Nationalpark Bayerischer Wald.

E s war einer dieser typischen Herbsttage, wie es sie oft gibt. Tage, die so trist erscheinen, dass man nicht einmal den sprichwörtlichen Hund vor Tür jagen möchte. Aber – es war halt auch genau einer dieser Tage, an denen mir das relativ egal war. Denn ich musste einfach raus, und so schnappte ich mir eben den Hund und machte mich auf den Weg. Das Ziel war der Steinfleck im Nationalpark Bayerischer Wald, der schon lange auf meiner Liste stand. Und an diesem Tag “war er dann einfach dran”.

Es war einfach an der Zeit, den Kopf und somit die Gedanken einfach mal auszuhängen und Platz für Neues zu machen. Bei mir hilft da nichts mehr, als eine ausgedehnte Wanderung durch die Natur und Wildnis des Bayerwaldes. Wenn dann eine solche Zeit ansteht, dann ist es eben auch völlig egal, welches Wetter es draussen hat. Und ein klein wenig Glück sollte ich ja dann auch noch haben.

Die Tour an sich führte mich vom Freilichtmuseum in Finsterau zur Alten Klause, Reschbachklause und weiter über den Lusensteig zum Steinfleck. Über den Finsterauer Lusensteig ging es dann wieder zurück. Soweit die Kurzform, denn auf die Tourenbeschreibung kommt es mir in diesem Beitrag gar nicht an. Vielmehr auf das Gefühl und die Momente, die ich sammlen beziehungsweise erleben durfte.

Aber diese in Nebel gehüllte, wilde Natur des Nationalparks war nichts anderes als einfach nur magisch.

 Trotz – oder gerade wegen – des eher mäßigen Wetters – baute sich eine Mystik auf, die wohl ihresgleichen sucht. Die Impressionen entlang der ganzen Tour waren beeindruckend. Fernab ab von den gewohnt bunten und mit blauem Himmel getränkten Herbstfotos des Bayerischen Waldes.

 

Die natürlich auch alle wunderschön und besonders sind. Die es natürlich auch alle zu Sammeln und zu Erleben lohnt.

Trotz – oder gerade wegen – des eher mäßigen Wetters – baute sich eine Mystik auf, die wohl ihresgleichen sucht. Die Impressionen entlang der ganzen Tour waren beeindruckend. Fernab ab von den gewohnt bunten und mit blauem Himmel getränkten Herbstfotos des Bayerischen Waldes. Die natürlich auch alle wunderschön und besonders sind. Die es natürlich auch alle zu Sammeln und zu Erleben lohnt.

Aber diese in Nebel gehüllte, wilde Natur des Nationalparks war nichts anderes als einfach nur magisch. Die Atmosphäre war greifbar und vermittelte ein wohliges Gefühl. Trotz der nicht ganz so “wohligen” Temperaturen, die vorherrschten. Ich glaube, das muss man erleben einerseits. Und andererseits muss man sich auf die besondere Stimmung auch einlassen können.

Was mich mindestens genau so fesselte und berührte war die Stille. Ich merke in der letzten Zeit immer mehr, wie mich der Dauerlärm, das dauerende Beschalltwerden, das scheinbar ständige “Konversation-führen-Müssen” herausfordert. Und wie ich immer mehr Phasen der Stille und der Ruhe brauche. Damit meine ich jetzt nicht, dass ich mich in einen schalldichten Raum zurückziehe.

Stille bewusst wahrnehmen.

Sondern vielmehr, dass ich bewusst Stille wahrnehme. Stille kann für mich dann eben auch sein, bewusst den durch die Wälder rauschenden Wind zu hören, das knacken eines Astes, das Singen eines Vogels, das Rauschen eines Baches und und und. Auch wohlige Klänge wie der Hang oder der Rav – alles das ist für mich die Stille, die ich immer mehr brauche, die mir immer mehr Kraft geben kann.

Aber den Begriff oder vielmehr den Sinn der Stille wird und soll auch jeder für sich selbst definieren. Für mich war an diesem Tag jedenfalls die Symbiose aus Mystik und Stille sehr energiespendend und besonders.

Wobei bei der nächsten Wanderung auf den Steinfleck darf das Wetter dann durchaus auch etwas besser sein.

Dane.

Unterwegs Richtung Steinfleckberg

Durch die mystische, in immer dichter werdenden Nebel in Richtung des Gipfel des Steinfleckbergs.

Reschbachklause.

Die mystische Reschbachklause inmitten des Nationalparks Bayerischer Wald. Besondere Atmosphäre

Auf dem Steinfleckberg

Es muss nicht immer der traumhafte Ausblick sein, der eine Wanderung besonders macht.

An der Schwelle der Reschbachklause.

Mystisch und ruhig lag sie an dem Tag da, die Reschbachklause.

Wildnis. Wald.

Blick auf die unvergleichliche Waldwildnis im Nationalpark Bayerischer Wald.

Schwarzbach-klause.

Es gibt viele besondere Orte im Nationalpark, die Schwarzbachklause gehört in jedem Fall dazu.