Werner Schmidbauer sang in einem Lied einmal davon, dass ihre Stimme sogar die “Herzen aus Stein zum Weinen” bringen könnte. Und tatsächlich – ihre Stimme hebt sich ab, und gibt einem Song dadurch noch eine ganz besondere Note. Nach der ersten CD, “McOne”, hat sie nun ihr zweites Werk veröffentlicht: Valerie McCleary.

Die gerade eben erschienene CD trägt den Titel “Ruby’s Daughter (McTwo)”. Neben verschiedenen Interpretationen von bekannten Songs bzw. von Valeries Lieblingssongs finden sich darauf auch vier eigene Kompostionen. Leider nur vier, ist man fast geneigt zu sagen. Denn obwohl auch die Versionen der anderen Songs wunderbar sind, so machen die vier von Valerie McCleary geschriebenen Songs “Ruby’s Daughter” zu einer ganz besonderen CD.

Ein Song aus der Feder von Valerie McCleary handelt von Rossnowlagh, einem Ort im Nordwesten Irlands. Bereits für Vallis Eltern ein ganz besonderer Platz, so hat auch sie selbst “Rossnowlagh” verzaubert – und zusammen mit Martin Kälberer ist daraus dieses tolle Lied entstanden.

Valerie McCleary – Rossnowlagh 

Ein weiteres Lied von Valerie ist “Oh Papaya” – ein richtiger Gute-Laune-Song, gerade richtig für die kalte und verschneite Jahreszeit, um etwas in Gedanken an sonnige Tage zu schwelgen.

“Tanushree’s Lullaby” und “Ruby” stammen ebenfalls direkt von Valerie. Gerade der Song “Ruby”, ihrer Mutter gewidmet, geht besonders unter die Haut, was nicht zuletzt an Text und Stimme liegt.

Neben diesen vier Songs gibt es noch ingesamt 8 Lieder anderer Künstler, die Valli auf ihre ganz eigene Weise interpretiert, und durch ihre einzigartige Stimme noch den letzten Schliff verleiht.
Beispielsweise “Killin the blues” von Rowland Salley, “To make You feel my love” von Bob Dylan oder aber auch der Klassiker “The Rose” sind auf der CD zu hören.

Wie auch schon bei “McOne” hat sich Valerie McCleary auch jetzt wieder eine ganze Menge tolle Musiker an Bord geholt. Wie bereits erwähnt Martin Kälberer, Edi Schorer, Martina Eisenreich und noch viele mehr. Und auch aus der eigenen Familie hat sie sich gesangliche Unterstützung geholt.

Was natürlich auch der CD nicht fehlen darf, ist eine Folksfest-Nummer! Zusammen mit Werner Schmidbauer und Ecco Meineke hat Valerie McCleary im Rahmen von “Folksfest” bis vor Kurzem noch immer ein paar wenige Konzerte im Jahr gespielt, bei denen sie die Klassiker aus vielen Jahrzehnten Folk-Musik in ganz eigenen Versionen auf die Bühne gezaubert haben. Das waren wahre Feste!

Auf die CD geschafft hat es “Close your eyes” von James Taylor. Neben den vier Eigenkompositionen mein persönliches Highlight auf “Ruby’s Daughter (McTwo)”

Valerie McCleary – Close your eyes 

Was noch erwähnt werden muss, ist das Artwork, welches die CD umhüllt. Ein tolles Bild ziert das Cover von “Ruby’s Daughter”, und im Booklet finden sich interessante Infos rund um die Songs, und die Entstehung der gesamten CD.

Mit ihrer neuen CD ist Valli McCleary ein ganz toller Mix aus eigenen Songs, spannenden Interpretationen und Folk gelungen. Die Stimme muss einfach unter die Haut gehen – und ich bin mir sicher, dass nach dem Hören dieser CD noch viele zur Erkenntnis kommen werden: “Your voice can make stone hearts feel.”

Wer jetzt Lust hat auf die neue CD, und/oder die erste CD “McOne”: auf der Website von Valerie McCleary gibt es weitere Infos dazu, und auch die Möglichkeit natürlich, die CDs zu bestellen. Beide sind es wert!

 

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