So schön ist es in Schönberg im Bayerischen Wald

 

 

R echt spontan war sie, diese Tour bei Schönberg. Aber dafür natürlich nicht minder schön. Denn wie heißt es auch so oft: “Ungeplant wird es meist am schönsten.” Nun, “am schönsten” war es in dem Fall vielleicht nicht, wobei – gibt es beim Wandern oder bei kleinen Spaziergängen überhaupt diesen Superlativ? Darüber habe ich mir ehrlichgesagt noch keine Gedanken gemacht. Aber ich glaube – so spontan aus der Hüfte – nein. Es kommt wohl auf den Moment an, diese aufzusaugen und entsprechend geniessen zu können.

Und dann ist es wohl gerade in dem Augenblick immer am schönsten. Passend finde ich in dem Zusammenhang einen Kommentar zu einem Bild, das ich letztens bei Instagram gepostet habe: “What I like about this picture is that it captures a moment that’s gone forever. Impossible to reproduce.” Das drückt es glaube ich ganz gut aus, dass man diese Momente und Bilder aufsaugen und abspeichern soll.

Viele wunderbare Momente, die ich nicht missen möchte.

Aber bevor ich jetzt hier in eine Fredl-Fesl-Gedächntnis-Einleitung (aufgrund der Länge) abdrifte, möchte ich doch zu diesem Eintrag hier kommen. Es war wie gesagt sehr spontan, und ich habe mich nach einem Regenschauer, den ich sehr genossen habe, auf den Weg nach draussen gemacht. Ich wollte einfach die Natur, die Luft und letztlich auch mal wieder die Stille und Ruhe erleben und entdecken. (Fast) ab meiner Haustüre ging es los in Richtung Hartmannsreiter Stausee. Dieser fristet in der Nähe des Marktes Schönberg so ein bischen im Verborgenen sein Dasein. Was in dem Zusammenhang aber in keinster Weise negativ gemeint ist.

Natur. Luft. Stille. Ruhe.

Es ist ein wunderbares Wanderziel, welches sehr viele Gelegenheiten bietet, die Natur und Ursprünglichkeit der Region kennen zu lernen, und eben die vorhin genannten Eigentschaften (Natur, Luft, Stille, Ruhe).

Entlang des Stausees wanderte ich weiter nach Hartmannsreit und dann Richtung “Quetsch”. Ja, dieser Ortsteil heißt tatsächlich so und ist Heimat wahrscheinlich eines der kultigsten Wirtshäuser im gesamten Bayerischen Wald.

Aufgrund Zeitmangels konnte ich diesemal leider dort nicht einkehren, habe aber beim Weg dorthin noch den gerade eintretenden Sonnenuntergang aufsaugen, genießen und festhalten können. Beim nächsten Mal gibt es aber wieder eine Halbe bei der “Quetsch-Kathe”.

Aber auch ohne dieser war es wieder eine tolle kleine Tour mit vielen wunderbaren Momenten, die ich nicht missen möchte.

Lasst es euch gutgehen!

Dane