Das Bergdorf Waldhäuser

Da wo im Herbst die Sonne daheim ist

Das Bergdorf Waldhäuser

Ein wahres Kleinod inmitten des Bayerischen Waldes

Das Bergdorf Waldhäuser hat immer einen ganz besonderen Charme. Aber gerade im Herbst – wenn der Rest der Welt im Nebel zu stecken scheint – eröffnet es seinen ganzen Zauber. 

Wer kennt es nicht. Auch wenn sich der Herbst in diesem Jahr meist von seiner besonders schönen Seite gezeigt hat, so werden jetzt allmählich die Tage mehr, in denen die Welt im Nebel zu versinken scheint.

Aber es gibt da einen kleinen Ort inmitten des Bayerischen Waldes, der in dieser Zeit all diesem entflieht. Und der gerade im Herbst noch viel mehr Zauber entfacht als er es ohnehin tut: Das Bergdorf Waldhäuser, gelegen am Fuße des Lusen. Da wie ich schon oft hier auf meiner Website geschrieben, der Lusen mein Hausberg ist, und ich daher auch schon oft meine Touren hinauf zum Lusengipfel von Waldhäuser gestartet habe, ist dieser Ort für mich dieser Ort schon seit langem besonders. 

Über dem Nebelmeer

Aber eben dann – gerade im Herbst scheint Waldhäuser der Herbst-Tristesse zu entfliehen zu können. Oft wie eine einsame Insel thront der Ort, der vielleicht auch gerade wegen dieser herausragenden Eigenschaft (im wahrsten Sinne des Wortes) Heimat für viele namhafte Künstler war und ist, über dem Nebelmeer. Und wird somit zu einem – zumindest für mich – sehr Kraft spendenden Ort. 

Wie auch schon Werner Schmidbauer in seinem Song “Nebelmeer” gesungen hat: “I mach me auf’n Weg, auffa in de Sunna. Weil de war z’vui lang weg, do mog i mi ned dro g’wohna.”, das trifft gerade in dieser Jahreszeit besonders auf Waldhäuser zu. 

Und dann “belz i mi im Gras, und schau owa auf des Nebelmeer”. 

Ja, hier kann man genießen. Und abschalten. In Waldhäuser, dem Ort, wo im Herbst die Sonne daheim ist. 

 

Nebelmeer

Song von Werner Schmidbauer, aus dem Album “SÜDEN”, zusammen mit Martin Kälberer und Pippo Pollina